Hoch hinaus

Kirchenpräsident Martin Heimbucher beim KonfiCamp in Wittenberg

Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat am Freitag, 16. Juni, die 275 evangelisch-reformierten Jugendlichen im KonfiCamp bei Wittenberg besucht. Von Mittwoch bis Sonntag sind sie zusammen mit ihren Pastorinnen und Pastoren und vielen ehrenamtlichen Teamern in der eigens aufgebauten Zeltstadt. Von Ende Mai bis zum 10. September fahren etwa 16.500 Jugendliche aus ganz Deutschland zu einem der großen Projekte anlässlich des Reformationsjubiläums in die Lutherstadt.

Der Kirchenpräsidenten konnte bei seinem Besuch das Motto des KonfiCamps ganz wörtlich erleben: „Trust and Try“. Bei seinem ersten Versuch des Crowdsurfings musste er den Jugendlichen großes Vertrauen entgegenbringen. „Es war großartig dieses Vertrauensspiel“, meinte er hinterher. Ähnliche Erfahrungen wie Martin Heimbucher sollen auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden machen. Vertrauen und Mut waren zentrale Begriffe der Reformation vor 500 Jahren und sind es auch heute im täglichen Leben.

Insgesamt besteht jedes Zeltdorf aus zehn Zelte: Neun von ihnen sind fest installierte und voll ausgestattete Schlafzelte für bis zu zwölf Personen, eines dient als Treffpunkt, zum gemeinsamen Arbeiten und Essen. Die Zeltdörfer verfügen auch über Sanitär- und Versorgungsbereiche. In direkter Nachbarschaft zur reformierten Gruppe campierten die KonfiCamps der Oldenburgischen und Bremischen Kirche. Zusammen mit deren Bischof Jan Janssen und Schriftführer Renke Brahms war Heimbucher nach Wittenberg gekommen. Am Abend zuvor hatten die drei leitenden Theologen ihrer Kirchen in „denkbar. Der Laden“ über ihr geneinsames Programm im Reformationsjubiläumsjahr informiert. Die „denkbar“ ist der gemeinsame Standort der drei Kirchen bei der Weltausstellung Reformation.

18. Juni 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher

www.r2017.org


Fotos: Helmuth Bruns, C. Kirsch, Martin Hinrichs

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