Verabschiedung von Brigitte Schroven

Krankenhausseelsorgerin in Nordhorn geht in Ruhestand

Die Evangelisch-reformierte Kirche hat am Sonntag, 19. März, Brigitte Schroven als Krankenhausseelsorgerin der Euregio-Klinik Nordhorn verabschiedet. Die 62-jährige promovierte Theologin geht Ende März auf eigenen Wunsch in den Ruhestand.

Zu der bewegenden Verabschiedung in der Alten Kirche am Markt waren auch viele Mitarbeiter und Patienten der Nordhorner Klinik gekommen.  Kirchenpräsident Martin Heimbucher sagte, Brigitte Schroven habe das diakonische Christsein gelebt. Friedrich Kethorn, Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, erinnerte an die wechselvolle Geschichte der Krankenhausseelsorge in Nordhorn. Als Brigitte Schroven vor 20 Jahren diese Aufgabe übernahm, hieß die Euregio-Klinik noch Kreiskrankenhaus. Das wurde zum Grafschafter Klinikum, die Fusion mit dem katholischen Marienkrankenhaus ließ daraus die Euregio-Klinik in Trägerschaft der katholischen Kirche entstehen.

Nach dem Studium in Wuppertal und Göttingen, Vikariat und ersten Aufgaben in Osnabrück und Göttingen kam die gebürtige Nordhornerin 1986 in ihrer Heimatstadt zurück. Zunächst war Schroven Lehrkraft und Schulpastorin an den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen, ab 1988 wurde sie zusätzlich mit der Seelsorge und Beratung in der Diakonie des Synodalverbands Grafschaft Bentheim beauftragt. Im Oktober 1996 schließlich wurde sie Krankenhausseelsorgerin.

20. März 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher

(Foto: Andre Berends)

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