Wir spenden keinen Trost

Krankenhausseelsorge macht aufmerksam

Die Evangelisch-reformierte Kirche hat eine Kampagne für die Krankenhausseelsorge gestartet. „Wir spenden keinen Trost“, heißt es auf einem von drei Plakaten, mit denen in den nächsten Wochen die Kliniken in den Regionen der Kirche ausgestattet werden. Eine Broschüre mit erläuternden Texten ergänzt die Plakatserie.

Die Krankenhausseelsorgerin oder der Krankenhausseelsorger spende den Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Verschwiegenheit, heißt es in den Erläuterungen zur provozierenden Plakatüberschrift. Denn man könne nur etwas spenden, was man bereits habe. Die Seelsorger unterschieden sich von den Ärzten und dem Pflegpersonal im Krankenhaus: „Wir machen nichts“, heißt es im dritten Plakat. Der Patient sei mehr als seine Krankheit.

Die Texte für die Plakate und für die Broschüre hat die evangelisch-reformierte Krankenhausseelsorgerin Susanne Eggert aus Leer entwickelt, die grafische Gestaltung übernahm Petra Hille-Dallmeyer von der Agentur dreigestalten.

In der Evangelisch-reformierten Kirche gibt es drei hauptberufliche Krankenhausseelsorger, einige Pastorinnen und Pastoren arbeiten neben ihrem Gemeindepfarramt in einer Klinik. Alle Gemeindepastoren besuchen regelmäßig ihre Gemeindeglieder während eines Krankenhausaufenthaltes.

17. März 2017
Ulf Preuß, Pressesprecher


Link zu einer Reportage aus der Zeitschrift „reformiert“ (Seiten 4-5) aus der Euregio-Klinik Nordhorn



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