50. Deutscher Hugenottentag in Magdeburg

-

Vom 23. bis zum 25. Juni 2017 veranstaltet die Deutsche Hugenotten-Gesellschaft e.V.  in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Gemeinde Magdeburg  in Magdeburg den 50. Deutschen Hugenottentag. Eingeladen sind alle an der hugenottischen Geschichte Interessierten sowie Hugenottennachfahren aus dem In- und Ausland. Mit der Vergabe dieses alle zwei Jahre stattfindenden Hugenottentages nach Magdeburg wird der hugenottischen und wallonischen Tradition der Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt Reverenz erwiesen.

Magdeburg beherbergte einst die zweitgrößte Hugenottenkolonie im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die im Dreißigjährigen Krieg schwer zerstörte und zudem durch eine Pestepidemie stark entvölkerte Stadt war das Eingangstor für Hugenotten, Wallonen aus Mannheim sowie Pfälzer im Kurfürstentum Brandenburg. Bereits im Potsdamer Edikt von 1685 werden sowohl die Stadt als auch das gleichnamige Herzogtum als Aufnahmegebiet für französische Glaubensflüchtlinge erwähnt. Am 30. April 1686 ernannte der Kurfürst den ersten französischen Pastor. Henri Tollin, einer seiner zahlreichen Nachfolger, gründete 1890 den Deutschen Hugenotten-Verein. Sowohl 1928 als auch 1934 war Magdeburg Gastgeberin von Hugenottentagen. Die ehedem drei reformierten Kirchengemeinden der Stadt, die Französisch-, die Wallonisch- und die Deutsch-reformierte Gemeinde, vereinigten sich 1950 zur Evangelisch-reformierten Gemeinde.

Ort: Evangelisch-reformierte Gemeinde Magdeburg, Neustädter Str. 8, 39104 Magdeburg
Zeit: 23. bis 25. Juni 2018

www.ekm-reformiert.de/magdeburg
www.hugenotten.de

Programmflyer als pdf

Zurück