Frauenarbeit

"Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst!"
Matthäus 15,28

Aus diesem Zuspruch Jesu heraus fühlen sich Frauen der Evangelisch-reformierten Kirche ermutigt und angesprochen, ihre Wertschätzung und Befreiung durch das Evangelium Christi zu leben. Sie gestalten kirchliches Leben in allen Anliegen aktiv mit.

Die Frauenarbeit der Evangelisch-reformierten Kirche baut sich - wie alle Arbeitszweige - von den Gemeinden her auf.

Die Kirchenräte benennen - in Absprache mit bestehenden Frauengruppen - zwei Vertreterinnen für die Frauenarbeit in der Gemeinde für die Dauer einer Legislaturperiode. Diese Frauen begleiten und koordinieren die gemeindliche Frauenarbeit, leiten Frauengottesdienste oder organisieren den Weltgebetstag.

Die Vertreterinnen der Gemeinden sowie zwei von der Synode gewählte Frauen bilden im Synodalverband die Frauen-Arbeitsgemeinschaft. Sie organisieren Frauentage oder Fortbildungen und beraten Frauen in den Gemeinden.

In die Frauenkonferenz der Evangelisch-reformierten Kirche werden aus jeder synodalen Frauen-Arbeitsgemeinschaft (je nach Größe) Frauen entsandt. Die Konferenz tagt jährlich; sie wählt den synodalen Ausschuss für Frauenarbeit, berät diesen und erteilt ihm Arbeitsaufträge. Die Frauenarbeit wird koordiniert von der Pastorin für Frauenarbeit. Sie und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind zuständig für:

  • die Unterstützung, Beratung und Förderung von Frauen in ihrem freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement in den Gemeinden, auf Synodalverbands- und Landeskirchenebene
  • das Angebot an theologischer Zurüstung, Vertiefung und Stärkung eigener geistlicher Erfahrungen
  • die Auseinandersetzung mit kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen
  • die Mitarbeit im Dachverband Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD), in den ökumenischen Partnerschaften Norddeutsche Mission (NM) und Vereinte Evangelische Mission (VEM), bei der Gleichstellungsstelle der EKD, dem Soester Gesprächskreis u.a..